Die internationalen Finanzmärkte verändern sich rasant. Umso wichtiger ist es heute, gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge genau zu verstehen. Johannes Berger liefert dafür verlässliche Zahlen und fundierte Entscheidungsgrundlagen. Er leitet beim renommierten Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria den Bereich „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Steuern und Abgaben, der Arbeitsmarkt sowie das Pensionssystem. Diese Faktoren beeinflussen auch maßgeblich, wie institutionelle Investoren ihr Geld anlegen und wie stabil reale Vermögenswerte bleiben.
Die Basis für seine Expertise ist ein Studium der Technischen Mathematik an der Technischen Universität Wien, das er 2004 mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsmathematik abschloss. Von 2005 bis Ende 2011 vertiefte Berger seine Methodenkompetenz in der angewandten Forschung am Institut für Höhere Studien (IHS). Dieser mathematische Blickwinkel ermöglicht es ihm, theoretische Modelle eng mit praktischen Daten zu verbinden und komplexe wirtschaftliche Abläufe für Führungskräfte verständlich aufzubereiten.
Besonders geschätzt werden seine Beiträge zu modernen Simulationsmodellen. Gemeinsam mit Ludwig Strohner entwickelte Berger das dynamische Gleichgewichtsmodell „PuMA“. Es wird in Österreich und international genutzt, um die Folgen wirtschaftspolitischer Entscheidungen durchzuspielen. Zuvor setzte er bereits mit Modellen wie „TaxLab“ sowie dem „EU-LLM“ für die Europäische Kommission wichtige Maßstäbe, um die Auswirkungen von Steuer- und Arbeitsmarktreformen verlässlich zu berechnen. Auf Plattformen wie der re.comm geben seine Analysen dem Spitzenmanagement wertvolle Orientierung, um langfristige Risiken und Chancen am Markt sicher einzuschätzen.