Unsere Wirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Umso wichtiger sind verlässliche Daten und fundierte Analysen für strategische Entscheidungen im Spitzenmanagement. Johannes Berger, Leiter des Forschungsbereichs Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung am renommierten Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria, untersucht genau das: Er analysiert, wie Finanzpolitik, demografischer Wandel und Arbeitsmarkttrends ineinandergreifen. Seine Berechnungen liefern die Basis für vorausschauende Anlageentscheidungen – denn wirtschaftliche Rahmenbedingungen und strukturelle Umbrüche wirken sich direkt auf den Wert großer Anlageklassen aus.
Berger hat Wirtschaftsmathematik an der Technischen Universität Wien studiert und viele Jahre am Institut für Höhere Studien geforscht. Auf dieser Grundlage entwickelte er wegweisende Instrumente für die Praxis. Gemeinsam mit Ludwig Strohner schuf er das Modell „PuMA“, das präzise zeigt, wie sich wirtschaftspolitische Weichenstellungen auf Staatsfinanzen und die Verteilung von Einkommen auswirken. Zuvor setzte er bereits mit dem Tool „TaxLab“ sowie dem Modell „EU-LLM“ im Auftrag der Europäischen Kommission internationale Maßstäbe bei der Simulation von Arbeitsmärkten und Abgabensystemen.
Auf der re.comm26 ermöglichen Bergers Modelle Führungskräften den Blick hinter kurzfristige Marktzyklen: Die Alterung der Gesellschaft, neue Arbeitsbiografien und notwendige Reformen der Sozialsysteme verändern das Umfeld künftiger Investitionen grundlegend. Bergers Analysen liefern dem Management verlässliche Anhaltspunkte, um strukturelle Risiken früh zu erkennen und Immobilienportfolios zukunftssicher aufzustellen.